HERZLICH WILLKOMMEN

Zentrum für verfolgte Künste in Solingen

Das Zentrum für verfolgte Künste ist ein Entdeckungsmuseum und widmet sich ausschließlich Künstler:innen deren Entfaltungsmöglichkeiten und Werke durch die Diktaturen des letzten Jahrhunderts und totalitäre Regime bis in die Gegenwart hinein blockiert, verhindert oder vernichtet wurden. Es ist ein gattungsübergreifendes Museum und erzählt in seiner Kunst- und Literatursammlung von verschollenen, verlorenen, kaum berücksichtigten Kunstwerken, Geschichten und Schicksalen.

Ansichtssache[n] - Der Künstler Oscar Zügel und sein Nachlass
Ausstellung vom 17.11.2022 bis zum 05.02.2023 im Zentrum für verfolgte Künste.
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GESPRÄCH UND KONZERT: 27. November 2022 | ab 17:00 Uhr

Musikalische Begegnung - Μουσική συνάντηση

Ein Abend mit Liedern von Mikis Theodorakis

Der Förderkeis Zentrum für verfolgte Künste #Wir_erinnnern #Wir_gestalten und das Zentrum für verfolgte Künste lädt Sie am Sonntag, den 27. November 2022 herzlich zu einem besonderen Abend der Begegnung ein.

 

Programm:
17:00 Uhr Begrüßung durch Sylvia Löhrmann, Vorsitzende des Förderkreises,
danach Gespräch des ehemaligen Stern-Journalisten Jürgen Serke mit Museumsdirektor Jürgen Kaumkötter und Bürgermeisterin Ioanna Zacharaki über seine Begegnung mit Mikis Theodorakis und Melina Mercouri während der Obristen Prozesse in Athen im August 1975

 

18:00 Uhr Konzert von Giorgos Chatziantonis gemeinsam mit Vaggelis Dalatsis mit Liedern von Mikis Theodorakis

 

19:30 Uhr Empfang und Austausch im Museum

KONZERT: 17. November 2022 | 19:30 Uhr

Musica non grata

Konzert des EchoSpore Ensembles mit dem Vokalensemble Caleidon der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal

Anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung “Ansichtssache[n] – Der Künstler Oscar Zügel und sein Nachlass” findet im Anschluss, am 17. November 2022 ab 19:30 Uhr das Konzert Musica non grata statt.


Musica non grata
lässt das künstlerische Vermächtnis von bedeutenden Komponistinnen und Komponisten wiederaufleben, die für das Musikleben der tschechoslowakischen Zwischenkriegszeit wichtig waren und vom Nationalsozialismus oder aus religiösen, rassistischen, politischen oder geschlechtlichen Gründen verfolgt wurden.

Das international besetzte Ensemble spielt Kompositionen von:
Pavel Haas (1899-1944)
Suite op. 13
Präludium
Con molta espressione
Danza
Pastorale
Postludium
Maria Herz
Valses/Ländler op.2 Nr. 9 und 10
KLAVIER Idan Shturman

Erwin Schulhoff (1894-1942)
Jazzoratorium H.M.S. Royal Oak
(Arrangement Frank Engels)

 

Leitung
Prof. Werner Dickel
Künstlerische Leitung
Prof Dr. Florence Millet
Koordination und künstlerische Leitung
Prof. Dr. Kai-Hinrich Müller

 

Anschließend findet ein Empfang im Ratssaal statt.

AUSSTELLUNG: 17. November 2022 bis 5. Februar 2023

Ansichtssache[n] - Der Künstler Oscar Zügel und sein Nachlass

Im Nachlass des Künstlers Oscar Zügel (1892-1968) lassen sich Kunstwerke, schriftliche Selbstzeugnisse, Fotografien, Briefkorrespondenzen und vieles mehr entdecken. All diese Materialien sind Zeugnisse seines Lebens, Schaffens und der Auf- und Abbrüche durch das Exil. Der Nachlass soll nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Im Mittelpunkt steht der Künstler, dessen Leben durch den Nationalsozialismus von mehreren Zäsuren bestimmt war, gezeichnet von Neuanfängen über mehrere Kontinente hinweg.

 

Die Ausstellung gibt auch Raum zur Reflexion und Selbstbefragung: Wie verhalten sich Selbst- und Fremderzählungen über den Künstler zueinander und welche Verantwortung haben wir als Museum, wenn es um Erinnerungsarbeit geht? Dabei soll es in der Ausstellung um Aushandlungsprozesse in der Gedächtnisarbeit gehen, vor denen wir als Forscher:innen in Museen oftmals stehen.

 

Gezeigt werden Zwischenergebnisse der Erschließung des Oscar-Zügel-Nachlasses im Rahmen der Förderlinie „Forschungsvolontariate Kunstmuseen NRW“ des Landes NRW.

PODIUMSDISKUSSION ZUR AUSSTELLUNG: 01. Dezember 2022 im MOCAK in Krakau

1929/1955. Die erste documenta und das Vergessen einer Künstler:innengeneration

Forschungs- und Ausstellungsprojekt des documenta archivs und des Zentrums für verfolgte Künste

Gemeinsam mit dem documenta archiv blickt das Zentrum für verfolgte Künste Solingen parallel zur documenta fifteen im Frühjahr und Sommer 2022 zurück auf die Anfänge der Großausstellung. Beide Institutionen stellen die Frage, welche Rolle die documenta und ihre Gründer bei den Kanonisierungsprozessen in der bildenden Kunst der Nachkriegszeit spielten.

 

Zweite Station wird im Winter 2022 das MOCAK in Krakau sein. Anlässlich des Forschungs- und Ausstellungsprojekts 1929/1955. Die erste documenta und das Vergessen einer Künstler:innengeneration findet dort am 01. Dezember eine Podiumsdiskussion statt. In dieser wird unteranderem die Frage nach der Teilnahme polnischer Künstler:innen an der documenta über die vergangenen Jahrzehnte hinweg, diskutiert.

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

AUSSTELLUNG: seit 8. Mai 2021 bis auf weiteres im Zentrum für verfolgte Künste

„... und laut zu sagen: Nein.“

Formen, Strategien und Bedingungen des Widerstands gegen das NS-System in Solingen, Ausstellung des Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.

Das Max-Leven-Zentrum hat sich nach dem in der Pogromnacht im November 1938 ermordeten Solinger Kulturkritiker Max Leven benannt und ist eine im Aufbau befindliche Bildungs- und Gedenkstätte. Die Ausstellung zeigt das Wirken und Scheitern des Widerstands gegen das NS-System sowie die Auswirkungen fehlenden Widerstands auf lokaler Ebene.

Ganzjährig begrüßen wir Sie im Museum zu verschiedener Gelegenheit

Veranstaltungen und Führungen

Jeden Sonntag bietet das Zentrum für verfolgte Künste öffentliche Führungen durch seine Ausstellungen an. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. 

  • 11:30 Uhr – Führung durch die Dauerausstellung
  • 14:00 Uhr – Führung durch die aktuelle Sonderausstellung

Gerne können Sie auch eine private Führungen bei uns anfragen. Ebenso bieten wir türkisch- und englischsprachige Führungen sowie Vermittlungsangebote wie Workshops und Führungen zu verschiedenen Themen für Schulklassen an. 

 

Treten Sie per Mail mit uns in Kontakt
info@verfolgte-kuenste.de
oder telefonisch +49 212 258 1418.

 

Für den Besuch der Ausstellungen sowie für Veranstaltungen gelten weiterhin die Abstands- und Hygieneregelungen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW.

Die Bürgerstiftung für verfolgte Künste

Im Zentrum für verfolgte Künste berichten Bilder, Bücher, Zeitschriften, Dokumente, Fotos über kaum bekannte Geschichten von Flucht, Vertreibung, Verfolgung – aber auch davon, wie Kunst Hoffnung geben kann. In der Dauerausstellung der Kunst- und Literatursammlung des Museums, der Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider und im Archiv können auf über 700 qm 3.500 Objekte entdeckt werden.

Videos und Filme aus dem Museum

Direkt nach seiner Gründung erweiterte das Zentrum für verfolgte Künste durch den gemeinsam mit dem MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau produzierten Kino-Dokumentarfilm Kichka. Life Is a Cartoon seine Ausdrucksformen. Ebenfalls seit Gründung arbeitet das Zentrum an dem Projekt Auschwitz und Ich der ARD mit. Die Begleitung von Projekten, Ausstellungen und Veranstaltungen durch Filme ist zu einem integralen Bestandteil des Museumsprogramms geworden. Hier finden Sie viele unserer Filme und Videobeiträge…

Förderkreis Zentrum für verfolgte Künste

#Wir_erinnern_Wir_gestalten!

Anlässlich des 5. Geburtstags des Museums wurde am 6. November 2020 ein Verein zur Unterstützung und Bereicherung des Programms gegründet. In den Vorstand wurden Sebastian Greif, Barbara Antonia Löcherbach, Sylvia Löhrmann (Vorsitzende) und Uli Preuß gewählt.
Ohne das Engagement Solinger Bürger:innen wäre diese Gründung nicht möglich gewesen. Ziel des Vereins ist es, interessierte Menschen aus Solingen und Umgebung zusammenzubringen und das kulturelle Leben der Stadt mitzugestalten. Möchten auch Sie sich in den neu gegründeten Verein einbringen und unser Museum unterstützen? Dann wenden Sie sich bitte an foerderkreis@verfolgte-kuenste.de #Wir_erinnern_Wir_gestalten!

Soundbites und Podcasts aus dem Museum

Im ersten Lockdown der Corona Pandemie, im April 2020, hat das Zentrum für verfolgte Künste eine Podcast Reihe gestartet. Aus der in der Not geborenen Aktion wurde ein festes und beliebtes Programm. Die Podcasts stellen Künstlerinnen und Künstler der Sammlung der Bürgerstiftung für verfolgte Künste vor, reagieren aber auch auf aktuelle gesellschaftliche Themen, wie die Black Lives Matter Bewegung und die Denkmalstürze in den USA, Comics im Dritten Reich oder die amerikanische Fotografin Lee Miller.

SEVEN PLACES -
Sieben Orte in Deutschland

SEVEN PLACES ist eine Online-Ausstellung, des Zentrums für verfolgte Künste mit Unterstützung des Holocaust and the United Nations Outreach Programme der UNO. Als multimediale Bildungsquelle zur Erinnerung und Aufklärung und als Netzwerk aus internationalen Partner:innen lädt auch die Online-Ausstellung zu Entdeckungen ein: Mit Hilfe eines Zeitstrahls hält sie die Erinnerung an die Shoah, ebenso lebendig wie den laufenden Diskurs über die Erinnerungskultur.

Als Besucher:innen können Sie sich durch die Zeit und an Orte der Erinnerung scrollen, anschaulich nachvollziehen wie sie entstanden sind, wie sie sich verändert haben, wie sie zum Teil zerstört und wie sie wieder zum Leben erweckt wurden.

Das Team des Zentrums für verfolgte Künste

Jürgen Kaumkötter, M.A.
Direktor, Geschäftsführer Zentrum für verfolgte Künste gGmbH
kaumkoetter@verfolgte-kuenste.de

 

Birte Fritsch, M.A.
Kuratorin
fritsch@verfolgte-kuenste.de

 

Anna Schröfel, M.A. 
(in Elternzeit)
Verwaltungsleitung
schroefel@verfolgte-kuenste.de

 

Susanne Vieten, M.A.
Registratur, Ausstellungssekretariat
vieten@verfolgte-kuenste.de

 

Alexandra Peter, M.A.
Leitung Kunstvermittlung
peter@verfolgte-kuenste.de

 

Marielena Buonaiuto, M.A.
Sammlung und Forschung, Restauratorin
buonaiuto@verfolgte-kuenste.de

 

Hanna Sauer, M.A.
Sammlung und Forschung
sauer@verfolgte-kuenste.de

 

Wulf Tieck
Haustechnik
tieck@verfolgte-kuenste.de

 

Sebastian Quitmann
Haustechnik
quitmann@verfolgte-kuenste.de