„Herta Müller. Im Heimweh ist ein blauer Saal“ in Solingen

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„Herta Müller. Im Heimweh ist ein blauer Saal“ in Solingen

Verdichtete Geschichten, Worte wie Fundstücke, zu neuem Inhalt zusammengesetzt und auf Postkarten mit Bildmotiven kombiniert.

220 literarische und visuelle Collagen von Herta Müller. Die Ausstellung zu ihrem neuen Collagenbuch.

Herta Müller unterzeichnete 1994 zusammen mit Dichterinnen und Dichtern aus Israel, Polen und Deutschland den von der Else Lasker-Schüler Gesellschaft initiierten Aufruf zur Gründung eines Zentrums für verfolgte Künste. Sie selber hatte Verfolgung, Unterdrückung und politischen Terror in Rumänien erlebt und engagiert sich bis heute für Freiheit und Humanismus. Ihre Romane verdeutlichen Angst und Hoffnungslosigkeit der Menschen in einer Diktatur so intensiv, dass sie vor 10 Jahren als Höhepunkt einer Reihe hochrangiger Auszeichnungen den Literaturnobelpreis erhielt. Herta Müllers Kunst bleibt aber nicht zwischen zwei Buchdeckeln. Ihre Wort-Bild-Collagen waren anfangs private Postkarten, wurden nach und nach zu einem eigenen Genre der sichtbaren Poesie. Nicht nur das Überraschende, Unerwartete verbindet sie mit einer anderen Ausnahmekünstlerin, an deren 150. Geburtstag das Zentrum für verfolgte Künste Solingen zusammen mit dem Wuppertaler „Meinwärts“ Festival (www.els2019.de) in diesem Jahr erinnert: Else Lasker-Schüler. Ihre vielfältigeKunst, die Synthese von Dichtung und Grafik, aber auch Vertreibung und Exil alsmenschliches Schicksal und der Orient als mystischer Ort sind Themen unserer Ausstellungen und Veranstaltungen.

Verdichtete Geschichten, Worte wie Fundstücke, zu neuem Inhalt zusammengesetzt und auf Postkarten mit Bildmotiven kombiniert.

220 literarische und visuelle Collagen von Herta Müller. Die Ausstellung zu ihrem neuen Collagenbuch.

Herta Müller unterzeichnete 1994 zusammen mit Dichterinnen und Dichtern aus Israel, Polen und Deutschland den von der Else Lasker-Schüler Gesellschaft initiierten Aufruf zur Gründung eines Zentrums für verfolgte Künste. Sie selber hatte Verfolgung, Unterdrückung und politischen Terror in Rumänien erlebt und engagiert sich bis heute für Freiheit und Humanismus. Ihre Romane verdeutlichen Angst und Hoffnungslosigkeit der Menschen in einer Diktatur so intensiv, dass sie vor 10 Jahren als Höhepunkt einer Reihe hochrangiger Auszeichnungen den Literaturnobelpreis erhielt. Herta Müllers Kunst bleibt aber nicht zwischen zwei Buchdeckeln. Ihre Wort-Bild-Collagen waren anfangs private Postkarten, wurden nach und nach zu einem eigenen Genre der sichtbaren Poesie. Nicht nur das Überraschende, Unerwartete verbindet sie mit einer anderen Ausnahmekünstlerin, an deren 150. Geburtstag das Zentrum für verfolgte Künste Solingen zusammen mit dem Wuppertaler „Meinwärts“ Festival (www.els2019.de) in diesem Jahr erinnert: Else Lasker-Schüler. Ihre vielfältigeKunst, die Synthese von Dichtung und Grafik, aber auch Vertreibung und Exil alsmenschliches Schicksal und der Orient als mystischer Ort sind Themen unserer Ausstellungen und Veranstaltungen.