Führungen

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Öffentliche Führungen

Mit einem neuen Konzept seiner Führungen startete das Zentrum für verfolgte Künste ins Jahr 2020. Die Museums-Rundgänge unter qualifizierter Leitung finden wie gewohnt jeden Sonntag statt: um 11.15 Uhr durch die Sonderausstellung, um 14.30 Uhr durch die ständige Sammlung. Diese Nachmittagsführungen – und das ist neu – stellen ab Januar jeweils ein Thema in den Mittelpunkt. Auf diese Weise kann das breitgefächerte Spektrum der mehr als 5000 Kunstwerke, Literatur und Bilder von 1933 bis in die Gegenwart in Teilbereichen beleuchtet und vertiefend erläutert werden.

Die sonntäglichen Themen-Führungen, die in den Folgemonaten fortgesetzt werden, sind – ebenso wie die Führungen durch die derzeitige Sonderausstellung des Zentrums „Heba Y. Amin Fruit from Saturn“ – im Eintrittspreis enthalten

PRIVATE FÜHRUNGEN

Private Führungen können nach Absprache bei uns gebucht werden

+49 212  2 58 14-22

info@verfolgte-kuenste.de

60 € zzgl. Eintritt, Gruppen ab 10 Personen: 4,50 € p. P.

Führungen im März 2020 – abgesagt

  • 1. März, 14.30 Uhr: „Symptome der Weimarer Republik im Bild“

    Welchen Einfluss hatte die Weimarer Verfassung auf die Kulturpolitik? Welche Ansätze verfolgte der dem Innenministerium unterstellte Reichskunstwart? Lassen sie sich in Bildern nachvollziehen? Über diese Fragen spricht Fida Soubaiti, die gleichzeitig die Kunstströmungen, Stilrichtungen und Zeitthemen der Weimarer Republik erläutern wird. Dazu zählen das politische Bild, die neue Sachlichkeit, Spätexpressionismus, Bauhaus und nicht zuletzt Konstruktivismus. Zu allen Darstellungsweisen greift die Kunsthistorikerin auf Beispiele aus dem Werksbestand des Zentrums zurück, wie Georg Meistermann, Valentin Nagel, Georg Netzband und Oskar Zügel.

  • 8. März, 11.00 Uhr: „Me too im Museum?“

    Eine Führung zum Weltfrauentag: Unter dem Blickwinkel der weltweiten #metoo-Debatte begleiten Literaturwissenschaftlerin Birte Fritsch und Zentrumsdirektor Jürgen Kaumkötter auf einem kritischen Rundgang, um die ausgestellten Werke zu hinterfragen. Werden im Zentrum für verfolgte Künste Werke als weiblich gelesener Künstler*innen gleichgestellt präsentiert? Werden übergriffige Darstellungen banalisiert? In welchem Zusammenhang wird die schwangere Frau von Oskar Zügel gezeigt, warum liegt sie nackt auf dem Sofa? Ist das in der Literaturabteilung gezeigte Foto der unbekleideten Claire Goll, aufgenommen von Rainer Maria Rilke, wirklich wichtig für die Darstellung ihrer Lebensgeschichte? Die Veranstaltung wird unterstützt von der Solinger SPD.