Führungen

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Mit einem neuen Konzept seiner Führungen startet das Zentrum für verfolgte Künste ins Jahr 2020. Die Museums-Rundgänge unter qualifizierter Leitung finden wie gewohnt jeden Sonntag statt: um 11.15 Uhr durch die Sonderausstellung, um 14.30 Uhr durch die ständige Sammlung. Diese Nachmittagsführungen – und das ist neu – stellen ab Januar jeweils ein Thema in den Mittelpunkt. Auf diese Weise kann das breitgefächerte Spektrum der mehr als 5000 Kunstwerke, Literatur und Bilder von 1933 bis in die Gegenwart in Teilbereichen beleuchtet und vertiefend erläutert werden.

Die sonntäglichen Themen-Führungen, die in den Folgemonaten fortgesetzt werden, sind – ebenso wie die Führungen durch die derzeitige Sonderausstellung des Zentrums „Heba Y. Amin Fruit from Saturn“ – im Eintrittspreis enthalten

Führungen im Februar 2020

  • 2. Februar 11.15 Uhr

    Direktorenführung zum Abschluss der Ausstellung Heba Y. Amin Fruit from Saturn

    Jürgen Kaumkötter erläutert Objekte, Zeichnungen, Fotografien und Multichannel-Videoinstallationen der ägyptische Konzept-Künstlerin. Ihr Thema: Zerstörerische Macht, gespeist aus Technik, Hegemoniestreben und dem Ziel der Aneignung fremden Territoriums. Diese Sonderausstellung endet am selben Tag.

  • 2. Februar 14.30 Uhr

    Einfluss der französischen Avantgarde in Deutschland Anhand der Kunstschule von Hans Hoffmann und seiner Schüler, wie Valentin Nagel, erklärt Kunsthistorikerin Fida Soubaiti die Wirkung der Avantgardisten. Weitere Beispiele sind Oscar Zügel und der Einfluss von Fernand Léger sowie Eric Isenburger und seine Pariser Phase. 

  • 9. Februar 14.30 Uhr

    Künstlerinnen im Zentrum – die Rolle der Frau in der Literatur und bildenden Kunst

    Mit der Weimarer Verfassung wurde 1919 die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie das Frauenwahlrecht manifestiert und auch die Aufnahme von Frauen in Kunstakademien ermöglicht. Kunsthistorikerin Claudia Friedrich zeichnet anhand der Entwicklung von Claire Goll, Mascha Kaléko und Else Lasker-Schüler die Rolle von Frauen in der Literatur nach, in der bildenden Kunst sind es Elfriede Lohse-Wächtler, Milly Steger und Eva Schulze-Knabe

  • 16. Februar 14.30 Uhr

    Kunstwerke auf Papier: zwischen gefeierter Avantgarde und kompromisslosem Verbot

    Wiedersehen mit Dr. Rolf Jessewitsch, Gründungsdirektor des Zentrums für verfolgte Künste: Er führt durch die Ausstellung „Unerwünschte Bilder“, die er vergangenes Jahr zu seinem Abschied in den Ruhestand zusammengestellt hat. Es sind Werke und Schicksale, die ihm am Herzen liegen und zugleich einen Arbeitsschwerpunkt des Zentrums darstellen. Bilder von Künstlern, deren Werke ab 1933 beschlagnahmt oder sogar 1937 auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München und ihren Folgestationen gezeigt wurden.

  • 23. Februar 14.30 Uhr

    Danse macabre – das Motiv des Totentanzes im Kontext der Weltkriege

    Das historische Motiv der Darstellung der Macht des Todes über das Leben erfuhr in der bildenden Kunst insbesondere im Kontext der beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert eine Renaissance. Vergleichend stellt Kunsthistorikerin Claudia Friedrich Werke von Georg Netzband, Oscar Zügel, Fritz Fuhrken, Bruno Beye, Andreas Gering, Carl Olof Petersen und Aloys Wach vor..